[KURZKRITIK]


Vampire müssen nicht unbedingt schön und edel sein
- das wissen alle, die mich kennen.

Nein, Spaß beiseite,
"Midnight Son" bietet anspruchsvolle Horrorunterhaltung jenseits von "Blade", "Vampire Diaries", "True Blood" - und erst recht vom Twilight-Kitsch.
Die Grundidee der Story ist schnell erzählt: Ein junger Mann, Anfang 20, der schon seit seiner Kindheit an einer Lichtüberempfindlichkeit leidet - und als Nachtwächter in LA arbeitet-, erkrankt an Anämie und einer merkwürdigen Lebensmittelunverträglichkeit.
Es klingelt bei Euch?? Ja, genau... richtig! ...aber doch anders als erwartet. Ohne Kreuz- und Weihwasserempfindlichkeit und ebenfalls ohne Fangzähne wird eine sensible Coming-Out-Geschichte ohne Glorifizierung oder Make Up- bzw. -SFX-Orgien erzählt. Was nichtsdestotrotz heißen soll, dass "Midnight Son" keine Ekelmomente hat, die einem das Hot Dog schonmal im Hals feststecken lassen können. Alle (Heim-) Kino-Nascher seien daher gewarnt(!).

 

 

Ein deutlich spürbares B-Movie (hier positiv verstanden), unaufgeregt und in der ersten Hälfte vielleicht ein wenig "slow paced". Vampir ungeschönt, sozusagen (und ich muss es ja wissen...) ;)

Anschauen !

    8/10 blutigen Punkten
 

TRAILER HIER